Veranstaltungen
Hier finden Sie einen Überblick über kommende Termine und Veranstaltungen. Ebenso können Sie sich hier für diese Veranstaltungen anmelden.
Zusatzqualifikation Palliative Care und Hospiz PLUS - Kursmodul 4
24.02.2012 - 25.02.2012
Kursmodul 4 (Aufbaukurs)
1. Tag: Lebensweltliches Wahrnehmen - phänomenologische Haltung - die tiefere Care-Perspektive
2. Tag: Phänomen des Schmerzes (Erfassung/ Therapie/ Hilfen) - Ernährung und Flüssigkeit
1. Tag: Lebensweltliches Wahrnehmen - phänomenologische Haltung - die tiefere Care-Perspektive
2. Tag: Phänomen des Schmerzes (Erfassung/ Therapie/ Hilfen) - Ernährung und Flüssigkeit
Zusatzqualifikation Palliative Care und Hospiz PLUS - Kursmodul 5
02.03.2012 - 03.03.2012
Kursmodul 5 (Aufbaukurs)
1. Tag: Rituale und Entschleunigung - Netzwerk und Vernetzung
2. Tag: Genuss bei Geschmacks- und Schluckstörungen - hospiz-bewegtes Tango-Tanzen
1. Tag: Rituale und Entschleunigung - Netzwerk und Vernetzung
2. Tag: Genuss bei Geschmacks- und Schluckstörungen - hospiz-bewegtes Tango-Tanzen
Zusatzqualifikation Palliative Care und Hospiz PLUS - Kursmodul 1
13.04.2012 - 14.04.2012
Kursmodul 1 (Basiskurs)
1. Tag: Lebenswelt - Haltung - Kommunikation - Menschenbild
2. Tag: Stand der Pflegewissenschaft - Mikroschulungen bei chronischen Erkrankungen
1. Tag: Lebenswelt - Haltung - Kommunikation - Menschenbild
2. Tag: Stand der Pflegewissenschaft - Mikroschulungen bei chronischen Erkrankungen
Zusatzqualifikation Palliative Care und Hospiz PLUS - Kursmodul 2
25.05.2012 - 26.05.2012
Kursmodul 2 (Basiskurs)
1. Tag: Erlebnisrealität - Begegnung - in’s Tun Kommen
2. Tag: Blickfeldstörungen und Beziehungen - Respiratorische Probleme
1. Tag: Erlebnisrealität - Begegnung - in’s Tun Kommen
2. Tag: Blickfeldstörungen und Beziehungen - Respiratorische Probleme
Passivitäts-Kongress
27.09.2012
„Passivitäten des alltäglichen Lebens - die Entinstitutionalisierung von Hilfe-Einrichtungen“
Langsamkeit und Passivität sind wirkliche Qualitäten des alltäglichen Lebens. Gerade die passiven Räume der realen Lebenswelten von Menschen sind schutzbedürftig. Wir leben aber in einer sog. modernen Gesellschaft, in der die Mobilität, die Flexibilität, die Schnelligkeit des Informiertseins und das steigerbare Machen und Alles-Können zählen. Leben findet dann aber nur noch eingeengt im Privaten statt, ansonsten funktionieren wir. Wenige Arbeitgeber qualifizieren Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der freiheitsgestaltenden Kompetenz, die Passivitäten ihres alltäglichen Lebens auszubilden und zu nutzen. Ja es gibt da in der technisierten und institutionalisierten Welt ein regelrechtes Wahrnehmungsdefizit. Selbst berufliche Felder, denen die Lebenswelt von Hilfebedürftigen eigentlich das A und O. ist - nehmen wir da z.B. Pflege und Medizin - sehen sich größtenteils in diesem Aktivierungssog und konzentrieren sich auf die „Aktivitäten“, auf die „aktivierende Pflege“ etc..
Dieser Passivitäts-Kongress will die lebendige Qualität der Passivitäten des alltäglichen Lebens wieder wecken helfen. Das Wahrnehmen ist wichtig, das Hinschauen im Nichts-Tun soll wieder angestoßen werden, passiv da sein können will wieder gelernt werden. Natürlich geht dieser Passivitäts-Kongress damit an die Bildungsgrenzen - Bildung mehr als neues Lebens-Dasein und weniger als Funktionalisierung der Existenz von Menschen zu begreifen, das ist das Vorhaben dieses Passivitäts-Kongresses. Gerade Hilfe-Enrichtungen - Hospize, Demenz-Zentren, Behinderteneinrichtungen - sollten Passivitäten des alltäglichen Lebens gestalten „können“ – doch was kann man schon können?
Langsamkeit und Passivität sind wirkliche Qualitäten des alltäglichen Lebens. Gerade die passiven Räume der realen Lebenswelten von Menschen sind schutzbedürftig. Wir leben aber in einer sog. modernen Gesellschaft, in der die Mobilität, die Flexibilität, die Schnelligkeit des Informiertseins und das steigerbare Machen und Alles-Können zählen. Leben findet dann aber nur noch eingeengt im Privaten statt, ansonsten funktionieren wir. Wenige Arbeitgeber qualifizieren Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der freiheitsgestaltenden Kompetenz, die Passivitäten ihres alltäglichen Lebens auszubilden und zu nutzen. Ja es gibt da in der technisierten und institutionalisierten Welt ein regelrechtes Wahrnehmungsdefizit. Selbst berufliche Felder, denen die Lebenswelt von Hilfebedürftigen eigentlich das A und O. ist - nehmen wir da z.B. Pflege und Medizin - sehen sich größtenteils in diesem Aktivierungssog und konzentrieren sich auf die „Aktivitäten“, auf die „aktivierende Pflege“ etc..
Dieser Passivitäts-Kongress will die lebendige Qualität der Passivitäten des alltäglichen Lebens wieder wecken helfen. Das Wahrnehmen ist wichtig, das Hinschauen im Nichts-Tun soll wieder angestoßen werden, passiv da sein können will wieder gelernt werden. Natürlich geht dieser Passivitäts-Kongress damit an die Bildungsgrenzen - Bildung mehr als neues Lebens-Dasein und weniger als Funktionalisierung der Existenz von Menschen zu begreifen, das ist das Vorhaben dieses Passivitäts-Kongresses. Gerade Hilfe-Enrichtungen - Hospize, Demenz-Zentren, Behinderteneinrichtungen - sollten Passivitäten des alltäglichen Lebens gestalten „können“ – doch was kann man schon können?

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