Kulturprojekte
In diesem Bereich stellen wir Ihnen einige unserer aktuellen Kultur-Projekte vor. Es lohnt sich, öfter einen Blick in diesen Bereich zu werfen, da wir kontinuierlich neue Projekte vorstellen werden.
Förderprojekt: "Die Zukunft von Hospiz in einer bürgergemeinschaftlichen Gesellschaft"
Im Förderprojekt diskutiert die Bundes-Hospiz-Akademie gGmbH in vielen Gesprächen und Begegnungen mit engagierten Hospizlerinnen und Hospizlern das aktuelle Profil der Hospizbewegung in unserer Gesellschaft. Durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte, insbesondere auch durch den Aufbau von Hospizforschung wird im Projekt an dem Zukunfts-Profil der Hospizbewegung innerhalb der Gesellschaft so gearbeitet, dass die gesellschafts-integrative Kraft der Hospizidee sich bürgergemeinschaftlich weiter entwickeln kann. Im Hintergrund stehen die "5 Bausteine für die Fortentwicklung von 'Hospiz' heute", die Ende 2009 aus der Hospizbewegung heraus entwickelt wurden (Quelle: Die Hospiz-Zeitschrift Ausgabe 41) und die den "Anstoß" zu einer breiteren gesellschaftlichen Diskussion geben. Das Zukunftsprojekt wird in 2011 und darüber hinaus zur Stützung des gesellschaftlichen Profils der Hospizbewegung Veranstaltungen und Projekte durchführen, die durch verschiedene Stiftungen sowie Spenden gefördert werden.
Hospiz macht Schule
Hospiz macht Schule wurde vom Bundesministerium für Familie gefördert und im Jahr 2008 mit dem Pulsuspreis ausgezeichnet. Mittlerweile wurden über 300 ehrenamtliche Hospizmitarbeiter für Hospiz macht Schule befähigt und das Projekt bereits in 14 von 16 Bundesländern etabliert. Entwickelt von der Hospizbewegung Düren e.V. wird das Projekt heute von der Bundes-Hospiz-Akademie gGmbH durchgeführt und multipliziert. Hospiz macht Schule hat es sich zum Ziel gesetzt, durch eine Woche Projektunterricht an Grundschulen gerade Kinder mit dem Thema "Tod und Sterben" nicht allein zu lassen. Im geschütztem Rahmen sollen sie die Möglichkeit bekommen, alle Fragen, die sie zum Thema Abschiednehmen - Lebensende bewegen, zu stellen und so gut wie möglich beantwortet zu bekommen.
Wenn auch Ihre Hospizgruppe sich für das Projekt interessiert oder Sie ganz allgemein mehr erfahren wollen, besuchen Sie auch die eigene Homepage des Projektes unter www.hospizmachtschule.de
Filmprojekt "Selbstkritische Hospizbewegung"

Dieses Projekt ist eine Aktivität des regionalen Schwerpunkts Norddeutschland innerhalb der Bundes-Hospiz-Akademie gGmbH. In diesem Schwerpunkt entwickeln verschiedene VertreterInnen aus Hospiz- und Palliativeinrichtungen des Nordens Deutschlands derzeit das Storyboard für einen Reflexionsfilm, der die Entwicklung der deutschen Hospiz- und Palliativlandschaft als einer Bürgerbewegung kritisch aufarbeitet. Gefragt werden soll, ob denn die stationären Einrichtungen dort angekommen sind, wo sie hingehören und ob es nicht auch eine Art neuer gesellschaftlicher Verdrängung gibt, in die gerade die stationären Einrichtungen der Hospiz- und Palliativlandschaft durch eine wahrnehmbare Sättigungsbewegung zu den neuen Spezial-Orten für das „schöne Sterben“ gemacht werden. Der Film will in vielen öffentlichen Präsentationen in Hospiz-Einrichtungen selber auf das für „Hospiz“ und für ihre wirkungsvolle Praxis unverzichtbare Gespür der Lebendigkeit des Lebens hinweisen, dieses (wieder) wecken und das Leben in den „Hospizen“ - einst waren es Gasthäuser (?) - lebendig, nüchtern und einfach, wie es ist, zum Klingen bringen.
Das Apfelbaumprojekt
Um Sie in Zukunft besser über dieses Projekt informieren zu können, haben wir eine Themenseite eingerichtet.
Entwicklungsprojekt: Grundlegung sozialräumlicher Landwirtschaft

In diesem Projekt wird von der Hospizkultur aus eine Brücke zur Lebenskultur der Slow-Food-Bewegung in Deutschland geschlagen. Die Slow-Food-Bewegung ist eine aktuelle Bürgerbewegung, die wie die Hospizbewegung von einem lebenskulturellen Verlustwahrnehmen aus eine Veränderung und Verlebendigung gesellschaftlich festgefahrener Versorgungsstrukturen anstrebt. Sie setzt sich in dem gesellschaftlichen Sektor der landwirtschaftlichen Erzeugung unserer Nahrungsmittel für eine bewusstere und entschleunigte Neuentwicklung der bestehenden Herstellerstrukturen ein. Hierbei geht auch sie von einer Steigerung des individuellen Wahrnehmens und Lebensempfindens auf Seiten des Individuums aus und orientiert sich an der Frage: „Was genießt der Gast?“ und nicht „Wie wird die Effizienz des (industrialisierten) Systems gesteigert?“. In dem Projekt entwickeln Vertreterinnen der Hospizbewegung und der Slow-Food-Bewegung das gemeinsame „Gasthaus Auerhof“.


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